Die Bestie im Turm

Ich bin seit kurzem durch mit “Die Bestie im Turm” von Tom Wolf. Dies ist ein historischer Kriminalroman und spielt in Goslar im Jahre 1527.

Die meisten meiner Leser wissen, dass ich aus Goslar bin, aber vielleicht nicht, dass ich ein großer Freund von historischen Kriminalromanen bin. Ich hatte schon lange auf einen gehofft, der in Goslar spielt. Nun hat jemand so einen geschrieben. Er ist Bestandteil einer Reihe von historischen Krimis, die in Hansestädten spielen, wozu eben auch Goslar gehört.

Bevor ich anfing hatte ich Angst, dass es sich hier um irgend ein beliebiges Buch handelt, in dem man wichtige Goslarer Bauten mal kurz erwähnt hätte, aber sonst die Stadt ignoriert. Dem ist nicht so. Es ist ein wirklich gutes Buch und es bezieht die Elemente, die Goslar interessant machen, sehr schön ein. Es spielt in der Zeit, als der Herzog von Braunschweig Goslar den Rammelsberg mit seinen Silberminen, Quelle des Goslarer Wohlstandes, wegnehmen wollte. Dies ist vermutlich die interessanteste Zeit der Goslarer Geschichte. Vor diesem Hintergrund spielt eine Geschichte, die zwar an ein paar Stellen etwas vorhersehbar, aber trotzdem gut geschrieben ist und durch interessante Charaktäre glänzt. Insgesamt kann ich das Buch also jedem, der in Goslar wohnt oder sich für Goslar interessiert (oder allgemein für historische Kriminalromane) empfehlen.

Und nun etwas ganz anderes: Die Website von Kato USA ist jetzt auch im 21. Jahrhundert angekommen! Das bedeutet: Keine Frames mehr, die Seite sieht gut aus und man findet den Inhalt schnell. Das galt bei der alten Version wirklich nicht immer. Wenn nun noch die Leute bei Noch sich zusammenreißen würden und ihre Website verbesserten, zum Beispiel mit echten Informationen über ihre Produkte, wäre ich wirklich glücklich.

Zum Schluss: Habe ich schon erwähnt, dass der RSS-Feed jetzt den gesamten Inhalt zeigt? Wenn nicht, nun mein RSS-Feed zeigt jetzt den gesamten Inhalt, weil meine Schwester das so wollte. Normalerweise würde ich zu ihrer Homepage linken, aber sie ignoriert diese vollkommen und verbringt ihre Internetzeit stattdessen auf n00b-Seiten wie Facebook, MySpace oder DeviantArt. Natürlich könnte ich zu ihren Profilen dort verlinken, aber ich finde, solche Seiten taugen nicht als Homepageersatz.

Geschrieben am 7. Januar 2008 um 13:49

3 Kommentare

  1. Geschrieben 11 Januar 2008

    Steffi

    Also, wenn du Myspace und Facebook als n00big bezeichnest, hab ich damit kein problem, aber dA? Das ist die tollste Seite des internets! Überhaupt, der Full Content RSS Feed ist dazu da, dass ich deine Einträge lese, da musst du nicht nen halben absatz über die nichtexistenz meiner Website lästern. *arme verschränk*

    Das Buch muss ich auch mal lesen, aber jetzt hat es mami grade...

  2. Geschrieben 12 Januar 2008

    Torsten (admin)

    Alles, was als Homepageersatz dienen soll finde ich n00big. Und deine Website: Da bist du selber schuld.

  3. Geschrieben 1 April 2008

    Cati

    Die Rezension ist erschienen!
    Dieser historische Kriminalroman
    spielt in Goslar im Jahre 1527. Das
    Buch ist Bestandteil einer Reihe von
    historischen Krimis, die in Hansestädten
    wie Gosler spielen. In hervorragender
    Weise bezieht der Autor Elemente
    und Bauten, die die Stadt Goslar
    auch heute interessant machen,
    ein – ein entscheidender Aspekt ist die
    Metallgewinnung. Die Romanhandlung
    wurde in eine für Goslar sehr
    unruhige Zeit integriert: Heinrich der
    Jüngere, Herzog von Braunschweig-
    Wolfenbüttel, fordert von der freien
    Reichsstadt die Anteile am silber-,
    blei- und kupferreichen Rammelsberg
    wieder zurück. Die Stadt wehrt sich
    erbittert, um nicht die Quelle ihres
    Reichtums zu verlieren. Mitten in den
    Auseinandersetzungen wird ein führendes
    Ratsmitglied, der Metallgroßhändler
    Walberg, tot aufgefunden.
    Spannung ist damit programmiert,
    sehr interessante Charaktere, etwa der
    Kaufmann Daniel Jobst mit seinem
    Gehilfen Gregor Geismar, beleben
    die Handlung. Als weitere Ratsherren
    auf mysteriöse Weise sterben, sind
    viele Leute sicher, dass die »Bestie
    im Turm« wieder ihr Unwesen treibt.
    Doch Jobst fühlt sich herausgefordert
    und setzt alles daran, die wahren
    Gründe der Todesfälle aufzudecken.
    Nicht zuletzt wird das Buch für den
    Metallurgen interessant, da ein Stück
    sehr reines Kupfer eine entscheidende
    Rolle spielt, das nach einem neuen
    Seigerverfahren gewonnen wurde.
    Von Tom Wolf, Die Hanse EVA Europäische
    Verlagsanstalt, 2007, 247 S., br.,
    EUR 9,90, ISBN: 978-3-434-52826-5

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